Was? Noch mehr Maschen und Tricks!

Pfand anbieten: Bei seinen Versuchen, sich Geld zu leihen, welches er – wie bereits klar – nicht zurückzugeben gedenkt, bietet der Lügenbaron gerne ein Pfand an, mit welchem der Angepumpte sowieso nichts anfangen könnte. Wer will denn schon für ein paar Tage ein Handy hüten? Oder aber, für Naive: Welche junge Frau hat denn schon eine Garage, in welcher sie einen Ferrari sicher parkieren könnte?
Klein anfangen: Oft hält St. Schnorrer sich über mehreren Wochen zurück, lässt sich nur zu einer Pizza, einem Drink im A2 oder auch zum Rupfen eines (bis jetzt noch) legalen weissen Pulvers einladen. Wenn er dir einige Pakete Zigaretten weggeraucht hat oder sich zum x-ten Mal zu einem ach so wichtigen Termin hat chauffieren lassen, drückt er dir doch tatsächlich auch mal eine zerknüllte Zwanzigernote an deine Unkosten in die Hand. Du kannst Gift darauf nehmen, diese Note hat er sich anderswo geliehen.
Schwächen erkennen: Nicht jeder lässt sich mit einer vermeintlich zu erwartenden Erbschaft und der versprochenen Beteiligung an diesem Glück ködern. Geschickt versteht es St. Schnorrer auch, Herzenswünsche oder verborgene Ängste zu erkennen. Beispielsätze aus dem Chat: "Ich besorge dir eine Frau." oder "Mein bester Freund ist gerade ganz schlecht drauf, er will sich umbringen."
Lob aus- sprechen: Heikel ist es, wenn du St. Schnorrer früher einmal einen Gefallen getan hast. Darauf baut er auf, er habe sonst noch keine/n wie dich getroffen, er sei im Leben von allen nur enttäuscht worden.
Quartier wechseln: Um vor Rückforderungen seiner Geldgeber oder der Zustellung von Betreibungen geschützt zu sein, wechselt er in unregelmässigem Turnus seinen Untschlupf. Nach einem halben Jahr bei Cooky in Kleinhünigen wohnt er z.B. bei Andrea in Muttenz, bei Hannes in Möhlin oder auf dem Zeltplatz in Frick.


Hüte dich vor dem Lügenbaron!