Der Paradiesvogel – Seite 4

Offenbar gab es ein Problem mit der Kreditkarte! B. bleibt nichts anderes übrig, als mit ihrer Kreditkarte einzuspringen. A. bedankt sich überschwenglich und verspricht, das Geld zurückzuzahlen, sobald er in New York ist und mit seiner Bank sprechen kann.

Im Flugzeug wendet sich A. an den Purser und bittet um Plätze in der Business Class, die Kosten für den Upgrade werden der Kreditkarte von B. belastet.

Anders als vereinbart, ist A.s Schwester nicht am Flughafen, um die beiden abzuholen und ihnen den Schlüssel für das Penthouse zu überreichen. A. erreicht sie schliesslich auf dem Handy. Sie ist auf einer Geschäftsreise, der Schlüssel ist bei einem Freund deponiert. Immerhin können J. und A. erst einmal in ihrem Apartment bleiben, solange bis A. an den Schlüssel gekommen ist.

Ein enges Apartment in einem schäbigen Quartier von West New York statt Penthouse an der Park Avenue. J. hat sich das anders vorgestellt. Der nächste Tag vergeht mit Bankbesuchen und Telefonaten. A. ist aber auch wirklich vom Pech verfolgt. Sein Freund ist einfach untergetaucht, die Bank ist völlig unfähig und er kommt nicht an sein Geld! J. wird misstrauisch, ihre Fragen werden immer drängender! Ihre Eltern in Holland warten derweil auf ihr Geld.

Als die Schwester von ihrer Geschäftsreise zurückkehrt, bricht das Lügengebäude schliesslich zusammen. A. muss zugeben, dass es das Penthouse an der Park Avenue nicht gibt, dass er nie die Flüge gebucht hat und auch kein Vermögen besitzt. Wahr ist, dass die Bank ihm kein Geld mehr auszahlt, weil er hohe Kreditkartenschulden hat.
Die Schlinge um den Betrüger zieht sich nun langsam zu.

Die Eltern von J. bleiben nicht untätig, sie nehmen Kontakt auf mit den Eltern von A.'s Exfreund, bei denen A. in der ersten Zeit nach seiner Ankunft in Europa gelebt hat. Sie erfahren, dass A. Schulden in Höhe von über 10.000 Euro bei ihnen hat.

Am Flughafen warten J.'s Eltern, sie fahren mit J. und A. nach Hause, wo schon A.'s Exfreund und dessen Eltern warten. Gemeinsam konfrontieren sie A. mit all seinen Lügen und Betrügereien. Sie beschliessen, alle gemeinsam zur Polizei zu fahren und dort Anzeige wegen Betrug zu erstatten. A. wandert erst einmal hinter Gitter – Untersuchungshaft!

Wie geht es weiter für A.?